Fauna Plus – Floristische Gutachten | Hero Section
Fauna Plus · Landschaftsökologie

Floristische Gutachten – Biotoptypenkartierung, Baumkartierung und Bestandsaufnahmen

Systematische Erfassung von Vegetation, Lebensräumen und Gehölzbeständen als Planungsgrundlage für Umweltprüfungen, Eingriffsregelung und Bauleitplanung.

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50+
erstellte Gutachten
8+
Jahre Erfahrung
7
Bundesländer
GIS-gestützte Kartierung
Fauna Plus – Floristische Kartierung im Gelände
Section 2 – Einleitungstext
Warum floristische Gutachten?

Vegetation und Lebensräume erfassen – die Grundlage jeder Umweltprüfung

Kein Umweltbericht, kein Landschaftspflegerischer Begleitplan und keine Eingriffsbilanzierung ohne floristische Datengrundlage. Biotoptypenkartierungen, Baumkartierungen und floristische Bestandsaufnahmen liefern die Informationen, auf denen Bewertungen, Kompensationsberechnungen und Maßnahmenplanungen aufbauen. Gesetzlich geschützte Biotope nach § 30 BNatSchG und FFH-Lebensraumtypen müssen dabei zuverlässig identifiziert werden – Fehler in der Ersterfassung ziehen sich durch das gesamte Verfahren.

Fauna Plus kartiert Biotoptypen, Gehölzbestände und Pflanzenvorkommen nach landesspezifischen Kartierschlüsseln und anerkannten Methodenstandards. Die Ergebnisse werden GIS-gestützt dokumentiert und fließen direkt in die weiterführenden Planungs- und Genehmigungsunterlagen ein.

Section 3 – Leistungsübersicht
Section 4 – Detail-Cluster
Lebensräume erfassen

Biotoptypenkartierungen

Die Biotoptypenkartierung ist die zentrale vegetationskundliche Planungsgrundlage. Sie erfasst systematisch alle Lebensräume im Untersuchungsgebiet und identifiziert gesetzlich geschützte Biotope und FFH-Lebensraumtypen.

Biotoptypen- und Nutzungstypenkartierung

§ 30 BNatSchG, § 14 BNatSchG, Anhang I FFH-RL

Die flächendeckende Biotoptypenkartierung erfasst und bewertet alle Lebensräume im Untersuchungsgebiet nach dem jeweiligen landesspezifischen Kartierschlüssel. Gesetzlich geschützte Biotope nach § 30 BNatSchG und FFH-Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie werden gezielt identifiziert und abgegrenzt. Das Ergebnis ist eine Biotoptypen- und Nutzungstypenkarte mit naturschutzfachlicher Bewertung, Artenlisten und Kennzeichnung geschützter Flächen – die unmittelbare Grundlage für Eingriffsbilanzierung, Umweltbericht und Landschaftspflegerischen Begleitplan.

Biotoptypen sind nach landesspezifischen Kartierschlüsseln definierte Lebensraumkategorien, die das gesamte Spektrum der Landschaft abdecken. FFH-Lebensraumtypen sind eine engere Auswahl europaweit bedeutsamer Lebensräume nach Anhang I der FFH-Richtlinie, für die besondere Erhaltungsziele gelten. In der Praxis werden beide Systeme bei der Kartierung parallel erfasst – die Biotoptypenkarte bildet die Grundlage, auf der die FFH-Lebensraumtypen verortet werden.
Eine Biotoptypenkartierung wird immer dann benötigt, wenn ein Vorhaben in Natur und Landschaft eingreift und eine Eingriffsregelung, ein Umweltbericht oder ein Landschaftspflegerischer Begleitplan zu erstellen ist. Das betrifft Bauleitplanverfahren, Planfeststellungsverfahren, Genehmigungen für Windenergie- und PV-Anlagen sowie weitere Vorhaben, die einer Umweltprüfung unterliegen.
Gehölze & Baumbestand

Baumkartierungen

Die Erfassung des Baumbestands ist bei vielen Bauvorhaben Voraussetzung – ob für die Baumschutzsatzung, die Eingriffsregelung oder die Identifikation ökologisch wertvoller Höhlenbäume.

Einzelbaumerfassung und Baumkataster

Kommunale Baumschutzsatzungen, § 14 BNatSchG

Fauna Plus erfasst Einzelbäume und Gehölzbestände mit allen planungsrelevanten Parametern: Baumart, Stammumfang, Kronendurchmesser, Höhe, Vitalitätsstufe und Schutzstatus nach kommunaler Baumschutzsatzung. Die Ergebnisse werden GIS-gestützt als digitales Baumkataster aufbereitet und bilden die Grundlage für Fällgenehmigungen, Eingriffsbilanzierungen und Ersatzpflanzungsberechnungen im Rahmen von Bebauungsplanverfahren und Bauvorhaben.

Je nach Fragestellung umfasst die Erfassung: Baumart (botanisch und deutsch), Stammumfang in 1 m Höhe, Kronendurchmesser, geschätzte Höhe, Vitalitätsstufe (z. B. nach Roloff), Besonderheiten wie Totholzanteile, Stammschäden oder Höhlungen, Schutzstatus nach Baumschutzsatzung sowie den exakten Standort per GPS. Bei Bedarf wird zusätzlich eine Höhlenbaumkartierung durchgeführt, um potenzielle Quartiere für Fledermäuse, Vögel oder den Eremiten zu identifizieren.

Höhlenbaumkartierung

Höhlenbäume sind ökologische Schlüsselstrukturen – sie dienen Fledermäusen als Quartier, Vögeln als Brutplatz und xylobionten Käfern wie dem Eremiten als Lebensraum. Die gezielte Erfassung von Baumhöhlen, Spalten, Rindenabplatzungen und Mulmhöhlen ist ein wichtiger Bestandteil der Baumkartierung und liefert direkte Hinweise auf das Vorkommen geschützter Arten. Die Ergebnisse fließen in artenschutzrechtliche Prüfungen und Vermeidungsmaßnahmen ein.

Baumhöhlen sind Fortpflanzungs- und Ruhestätten im Sinne des § 44 BNatSchG. Ihre Zerstörung kann artenschutzrechtliche Verbotstatbestände auslösen – auch dann, wenn zum Zeitpunkt der Fällung keine Tiere anwesend sind, die Höhle aber regelmäßig genutzt wird. Die frühzeitige Erfassung von Höhlenbäumen ermöglicht die rechtzeitige Planung von Vermeidungsmaßnahmen wie Bauzeitenregelungen oder das Anbringen von Ersatzquartieren.
Pflanzenwelt erfassen

Floristische Bestandsaufnahmen

Die gezielte Erfassung der Pflanzenwelt liefert wichtige Informationen über den ökologischen Wert eines Gebiets und das Vorkommen geschützter oder gefährdeter Pflanzenarten.

Arterfassung und Vegetationsaufnahmen

§ 7 BNatSchG, FFH-RL Anhang II/IV

Floristische Bestandsaufnahmen erfassen die Pflanzenwelt eines Untersuchungsgebiets mit Fokus auf geschützte Arten nach § 7 BNatSchG, Rote-Liste-Arten und vegetationskundliche Indikatorarten. Die Erfassung umfasst systematische Vegetationsaufnahmen, Artenlisten mit Häufigkeitsangaben und die Bewertung nach naturschutzfachlichen Kriterien. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Umweltberichte und Kompensationsplanung.

Die Biotoptypenkartierung ordnet Flächen definierten Lebensraumkategorien zu und bewertet sie pauschal. Die floristische Bestandsaufnahme geht tiefer: Sie erfasst das konkrete Arteninventar mit Häufigkeitsangaben, identifiziert geschützte und gefährdete Pflanzenarten und bewertet den Vegetationszustand im Detail. Beide Methoden ergänzen sich – die Biotoptypenkarte liefert den Überblick, die floristische Bestandsaufnahme die Tiefe.
Der optimale Kartierzeitraum richtet sich nach den zu erwartenden Pflanzengesellschaften. Erfassungen in Grünland und Offenland sind von April bis in den Herbst möglich, in Kiefernforsten je nach Bedingung bis zum Ende des Jahres. Auf konkrete Monatsangaben verzichten wir bewusst, da klimabedingte Verschiebungen der Vegetationsphasen eine projektbezogene Planung des Kartiertermins erforderlich machen. In der Regel sind mehrere Begehungen über die Vegetationsperiode verteilt notwendig, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
Section 5 – Spotlight
Von der Kartierung zum Gutachten

Floristische Daten, die direkt in Ihre Planungsunterlagen fließen

Floristische Kartierungen sind kein Selbstzweck – sie liefern die Datengrundlage, auf der Gutachten, Eingriffsbilanzierungen und Kompensationskonzepte aufbauen. Wenn die Ersterfassung lückenhaft ist oder methodische Schwächen aufweist, wirkt sich das auf jedes nachfolgende Planungsdokument aus.

Bei Fauna Plus werden floristische Kartierungen deshalb nicht isoliert bearbeitet, sondern immer im Kontext des Gesamtverfahrens gedacht. Die Ergebnisse sind so aufbereitet, dass sie direkt in Umweltberichte, LBP und Artenschutzfachbeiträge übernommen werden können – ohne Medienbruch und ohne Informationsverlust.

  • Kartierung nach landesspezifischen Kartierschlüsseln
  • GIS-gestützte Dokumentation und kartenbasierte Ergebnisdarstellung
  • Ergebnisse direkt anschlussfähig für Artenschutz-Fachbeiträge, LBP und Eingriffsbilanzierung
  • Kombinierbar mit faunistischen Kartierungen für einen integrierten Fachbeitrag
Floristische Kartierung – Fauna Plus im Gelände

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Modul – Erneuerbare Energien Section 6 – Prozess
Von der Anfrage zur Kartierung

So entsteht Ihr floristisches Gutachten

01
Erstgespräch
Klärung von Vorhaben, Untersuchungsgebiet und erforderlichem Kartierumfang.
02
Datenrecherche
Auswertung vorhandener Daten, Luftbilder und Vorabeinschätzung des Kartierbedarfs.
03
Geländekartierung
Systematische Erfassung von Biotoptypen, Gehölzen und Pflanzenvorkommen vor Ort.
04
Auswertung & Gutachten
GIS-Aufbereitung, naturschutzfachliche Bewertung und Erstellung des Fachgutachtens.
05
Übergabe & Abstimmung
Bereitstellung der Ergebnisse für weiterführende Planungsunterlagen und Behördenabstimmung.

Sie planen ein Vorhaben und benötigen floristische Grundlagen?

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Section 8 – Qualifikationen
Qualifikationen

Fachliche Kompetenz und anerkannte Qualifikationen

Fundierte Ausbildung, kontinuierliche Weiterbildung und langjährige Praxiserfahrung bilden die Grundlage unserer Arbeit.

Akademische Qualifikation

B.Sc. Naturschutz und Landnutzungsplanung

Zertifizierung

Zertifizierte Umweltbaubegleitung – Umweltinstitut Offenbach

Berufserfahrung

Über 8 Jahre praktische Erfahrung in der umweltfachlichen Planung und Kartierung (seit 2018)

Regelmäßige Weiterbildung

Laufende Fortbildungen zu aktuellen Fachthemen, z. B. „Windenergie an Land – Neuregelungen im Artenschutz“

Mitgliedschaften & Verbände
NABU Naturschutzbund Deutschland  ·  DAV Deutscher Alpenverein  ·  ABBO AG Berlin-Brandenburgischer Ornithologen
Section 9 – CTA mit Social Proof

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